100 Jahre Weitkowitz


EINE ERFOLGSGESCHICHTE

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Die Geschichte eines Unternehmens


Im Jahre 1914 gründete der Ingenieur Franz Weitkowitz in Osterode in Ostpreußen einen Elektro-Installationsbetrieb. Die wenigen überlieferten Dokumente zeugen von einer vielseitigen technischen Schaffenskraft des Unternehmensgründers. Sie zeigen auch bereits die Weltoffenheit des Franz Weitkowitz und sein Streben, seine geschäftlichen Aktivitäten nicht nur im heimatlichen Umfeld auszuüben.

Er entwickelte auf dem Gebiet der lötfreien Anschlusstechnik eigene, patentierte Kabelschuhsysteme und Kerbverfahren, die für diesen Bereich der Elektrotechnik zukunftsweisende Maßstäbe setzten. Diese Systeme und Verfahren haben sich gerade in den letzten 20 Jahren zu einem Bestandteil entwickelt, auf den die Elektroindustrie heute nicht mehr verzichten kann.

Nach den Wirren des letzten Krieges, aus dem der Gründer der Firma nicht mehr zurückkehrte, wurde der Betrieb von seiner Ehefrau Gertrud Weitkowitz zunächst in Oberg, später in Peine aus kleinsten Anfängen heraus neu aufgebaut. Mit dem Aufschwung der Nachkriegsära gelangte die Firma Weitkowitz zu neuer Stärke und machte die Markenbegriffe „Klemmfest“ und „WM-Pressung“ zu einem Standardbegriff in unserer Branche.

1960 übernahm der Sohn und Elektro-Ingenieur Wer- ner Weitkowitz den Betrieb. 1965 stand zunächst der Bau eines festen Firmengebäudes an der Woltorfer Straße auf dem Plan, dem sieben Jahre später die erste Erweiterung folgte, da die Produktionsstätte bereits zu klein geworden war. Welch glücklicher Zufall also, dass schon bald zwei schaffenskräftige „Peiner Jungs“ nicht nur um die Hände seiner Töchter baten, sondern sich auch als ideale Nachfolgeplanung im Unternehmen anboten. So also kam es, dass ein Schwiegersohn schon bald die rechte Hand des Chefs wurde und nach dessen viel zu frühem Tod auch die alleinige Führung des Unternehmens übernahm.

Und wie kein anderer vor ihm ist Wilfried Grobe seit seinem Eintritt ins Unternehmen der Vater der Erfolgsgeschichte der heutigen Weitkowitz GmbH. Wilfried Grobe führte das Unternehmen bis zu seinem sich von ihm selbst verordneten Ausscheiden.

1980 entschloss man sich zu einer zweiten Gebäudeerweiterung, bei der der Bürotrakt durch Um- und Anbau vergrößert wurde. 1987 folgte ein Anbau für die Galvanik und den Bereich Werkzeugbau und im Jahr 2000 wurde das neue Verwaltungs- und Lagergebäude errichtet. 

2010 übergab Wilfried Grobe das Unternehmen an Intercable. Grobe selbst blieb bis 2013 in der operativen Geschäftsführung tätig und ist dem Traditionsunternehmen bis heute als Beiratsvorsitzender treu verbunden geblieben.

Die Geschäftsbeziehungen zwischen Intercable und Weitkowitz währten schon lange vorher, durch den Zusammenschluss war man im Stande Synergieeffekte optimal zu nutzen. Denn während Weitkowitz als eines der führenden Unternehmen in der Fertigung von Kabelschuhen und anderen Verbindungen für die unterschiedlichsten Bereiche gilt, hat Intercable im Bereich Werkzeugbau die Nase vorn. Ideale Bedingungen also für einen Zusammenschluss.

Nach der Übergabe des Unternehmens an Intercable startete 2013 schließlich ein weiterer Neubau für die Produktion an der Woltorfer Straße, bevor in 2018 die Bauarbeiten zur Errichtung eines neuen Lagerbereichs begannen. So soll bis 2019 eine moderne Halle mit einer Grundfläche von 2000 Quadratmetern, aber rund 2200 Quadratmetern innenliegender Nutzfläche entstehen. Denn in den Lagerbereich wird eine Empore mit zwei großen Büroräumen integriert. Zudem wird das Gebäude mit einer Giebelhöhe von etwa 11,50 Meter mit einem modernen Hochregallager ausstaffiert, denn der Firmenstandort Peine soll auch wegen seiner optimalen geografischen Lage als Logistikstandort gestärkt und weiter ausgebaut werden, um den Vertrieb der Intercable-Gruppe in Deutschland auszudehnen.

Ende August wurde dieses Firmenjubiläum, im Beisein auch von der Geschäftsführung und einer Delegation aus Bruneck und Remscheid mit einem festlichen Galaabend in der Gebläsehalle in Ilsede gefeiert. Durch den Abend moderierte Inken Wriedt, Moderatorin von Antenne Niedersachsen, umrahmt von der Kreismusikschule. Nach den Festreden von Bürgermeister Klaus Saemann, Frau Ulrike Brandes-Peitmann Vorsitzende der IHK und Kurt Mutschlechner in Funktion als Gesellschafter wurde ein köstliches Flying Dinner serviert. Nach dem Essen sorgte die Band Peppermint Petty für schwungvolle Musik wo der und andere auch schon mal das Tanzbein bis in den Morgenstunden schwang. Samstag öffnete der Standort Peine dann die Tore für Mitarbeiter und „Family and Friends“ (siehe dazu Bericht auf Seite 10).

Fotos:

Franz Weitkowitz, Gertrud Weitkowitz, Offizielle Schlüsselübergabe, Festgäste Jubiläumsfeier

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